Dienstag, 15. Juli 2014

SuWriMo 2014 !

So, der SuWriMo ist schon halb rum und ich komme erst jetzt dazu, etwas darüber zu schreiben. Aber wenn man bedenkt, dass ich den Eintrag zum Scrapbook auch erst vor wenigen Tagen gemacht habe, obwohl ich es schon eine Weile benutze, ist das doch gar nicht mehr so schlimm! ;)

SuWriMo steht für Summer Writing Month. Dies ist eine Aktion der Schreibwerkstatt, welcher ich selbst erst Ende letzten Monats beigetreten bin. Tatsächlich wurde der SuWriMo in Anlehnung an den NaNoWriMo entwickelt.
Der NaNo bedeutet ausgeschrieben: National Novel Writing Month. Das haben sich irgendwann mal irgendwelche Amerikaner ausgedacht. Es geht darum, im November 50.000 Wörter zu schreiben. Es ist egal, ob die Geschichte gut ist oder nicht, da es nur um die Erstfassung geht, die vor der Veröffentlichung eh noch zig Mal bearbeitet werden muss. Hauptsächlich dient diese Aktion dazu, die Autoren dazu zu motivieren, ihre Geschichte zu Ende zu schreiben. Oder überhaupt zu schreiben (Stichwort: Angst vor dem weißen/leeren Blatt!). Generell dient die zu erreichende Wortzahl schon als Ansporn und ist nur zu erreichen, wenn man sich reinhängt und auch an Tagen schreibt, an denen man keine Lust hat oder wenig Zeit. Jedes Wort zählt! Außerdem gibt es auch eine Homepage für den NaNo, wo man sich anmelden und seine Wortzahl eintragen kann. Dadurch hat man einen Vergleich zwischen einem selbst und den anderen. Dies kann natürlich auch dazu animieren, jeden Tag noch ein paar Wörter mehr zu schreiben, um in der Statistik eine bestimmte Person zu überholen oder einen bestimmten Platz zu erreichen... Leider ist mein Wissen zum NaNo nur angelesen, da ich erst letztes Jahr im Dezember von diesem Event erfahren habe und deswegen nicht mehr teilnehmen konnte.

Dafür bin ich dann auf die Schreibwerkstatt gestoßen, die sich etwas Nettes überlegt hat. Da der NaNo immer nur einmal im Jahr stattfindet, man öfter einen Ansporn zum Schreiben braucht und auch die Gemeinschaft einem sehr weiterhilft, da jeder irgendwann mal Probleme während des Schreibprozesses bekommt, sollte es eine ähnliche Aktion geben. Daraufhin ist dann der SuWriMo entstanden, der jedes Jahr in einem anderen Monat stattfindet (Ich weiß leider nicht, wovon das abhängt, wann er zelebriert wird...). Dieses Jahr ist er wie gesagt für den Juli ausgerufen worden. Das Gute ist, dass die zu erreichende Wortzahl am Ende des Monats nicht ganz so hoch ist wie die vom NaNo: 30.000 Wörter sind schon recht moderat. Aber im Sommer möchte man auch mehr unternehmen, da kommt das schon hin.
Ich selbst dachte, dass ich den SuWriMo dazu nutzen könnte, wieder ins Schreiben reinzukommen und eine Art Regelmäßigkeit zu entwickeln. Ob das in einem Monat machbar ist, weiß ich nicht, aber ich muss sagen, dass das meiner Geschichte sehr zuträglich ist. Ich gebe zu, dass ich nicht jeden Tag geschrieben habe. Am 10.7. habe ich nicht geschrieben, da ich mir beim Volleyball spielen den rechten Daumen und den zugehörigen Zeigefinger umgeknickt habe und das ganz schön weh tat. Gestern habe ich nicht geschrieben, weil ich schlicht keine Zeit dafür gefunden habe... Dafür liege ich trotzdem gut in der Zeit und über dem Wert, den ich bisher insgesamt erreicht haben sollte, da ich häufig ein wenig mehr schreibe als nötig an diesem Tag. Ich muss täglich nämlich auf eine Wortzahl von 968 kommen. Da ich meist aber so bei 1000 liege und an manchen Tagen sogar bei 1500 oder 2000, habe ich jetzt ein nettes Plus. Im Moment könnte ich es mir erlauben, zwei Tage nicht zu schreiben, und ich wäre immer noch gut in der Zeit. Das ist auch nützlich, da ich zum Beispiel jetzt schon weiß, dass ich am Donnerstag nicht zum Schreiben kommen werde. Da machen wir mit der Klasse einen Lehrausflug und sind erst abends zurück. Ich werde wohl zu erschöpft sein, um noch in die Tasten zu hauen. :D

Bisher macht mir der SuWriMo sehr viel Spaß! Trotz der Erkältung von letzter Woche habe ich weitergeschrieben. Ich bin zwar nicht jeden Tag motiviert, aber wenn ich erstmal angefangen habe zu tippen, sind die 968 Wörter ruckzuck runtergeschrieben. Außerdem motivieren mich die netten Leute aus der Schreibwerkstatt ungemein. Es wäre schon toll, wenn ich ein fettes "ENDE" am Monatsende unter meine Geschichte schreiben könnte...



FAZIT nach Ablauf des SuWriMo: Ich habe den SuWriMo geschafft! Gerade so habe ich den Sprung über die 30.000-Wörter-Latte gepackt! Freut euch mit mir, ja? ;) Bestimmt werde ich wieder an so einer Veranstaltung teilnehmen.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Scrapbook SuWriMo 2014

Da ich am SuWriMo teilnehme, habe ich auch ein Scrapbook gestaltet. Wer jetzt aufwändige Bastelei von mir erwartet, ist hier falsch. ;)

Ich habe mir ein kariertes A5-Schulheft gekauft. Natürlich mit Recyclingpapier. Das habe ich dann in zwei Lagen Seidenpapier eingeschlagen. Zwei Lagen aus folgendem, simplen Grund: Eine Lage ist durchsichtig. Wer will schon das komische, unkreative und blöd gestaltete Cover durchschimmern sehen?
Dann kam auch zum ersten Mal das vor einiger Zeit angeschaffte Washi-Tape zum Einsatz. Washi-Tape ist Klebeband aus Reispapier, welches bunt und/oder mit Mustern bedruckt und leichter abziehbar und  häufiger wiederverwendbar als herkömmliches Klebeband ist. Es wird oft für Scrapbooks verwendet - und sieht zudem einfach schick aus! Ich habe mich jedenfalls gleich verliebt und Unmengen von dem Zeug gekauft, obwohl es bisher noch nicht verwendet worden ist. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass mein Freund wenig begeistert war... Aber jetzt kann er nichts mehr sagen, ich habe es ja benutzt! ;D
Als nächstes war die Überschrift dran. Sie ist nichts Besonderes, aber das ist ja auch kein Muss. Mir gefiel die äußere Gestaltung jetzt schon ganz gut, aber irgendetwas fehlte noch. Also habe ich noch mal in meinem Bastelkram nachgeschaut und einige Federn entdeckt. Voilá:
Wie gesagt, es ist nichts Außergewöhnliches, aber mir gefällt es. Schlicht, aber ästhetisch? :D
Wem sind die Punkte auf den Federn aufgefallen? Passt doch perfekt zum Washi-Tape!
Nun zur inneren Gestaltung: Natürlich habe ich mich an ein paar anderen Scrapbooks zu dem Thema orientiert. Ist schließlich mein erstes - und auch mein erstes Mal beim SuWriMo. Hier also ein paar Bilder zu den Tagesseiten:
Damit man mal sieht, wie die Seitenaufteilung insgesamt ist.

Hier noch mal ein bisschen größer. Ist euch aufgefallen, dass ich auch hier Washi-Tape verwende?

Tag 1 noch mal ganz nah. Mir gefällt das florale Muster so gut! Achtet am besten nicht auf das Schreibzeit-Symbol... Ich kann nicht besonders gut malen.
Was habe ich noch? Ach ja, die Sticker! Goldene Vögel für das Erreichen des Tagesziels, Herzen für eine gewisse Wortzahl. Der Vogel wird größer, je höher mein Ist-Wortstand über der Soll-Wortzahl liegt! Bei den Herzchen gibt es auch Staffelungen: Das kleinste für 300 Wörter, ein nächstgrößeres für 500, das wiederum nachstgrößere für 1000... Ich hoffe, dass ich so halbwegs hinkomme mit den Stickern. Habe vorher irgendwie nicht daran gedacht, dass ich eine Menge Sticker brauche, wenn ich immer für eine gewisse Anzahl Worte einen Sticker aufkleben möchte.

So, und jetzt, da der SuWriMo ja schon in vollem Gange ist und ich erst heute dazu komme, diesen Eintrag zu verfassen, noch ein Bild von einer ausgefüllten Seite. Einfach, weil's Spaß macht!
Einem aufmerksamen Betrachter ist vielleicht aufgefallen, dass immer am unteren Seitenrand noch etwas Platz ist. Das ist Absicht. Ich habe nämlich auch noch Motivationssprüche aufgelistet, von denen ich jeweils einen pro Seite verwenden wollte. Bisher bin ich einfach noch nicht dazu gekommen, sie aufzuschreiben. Aber da es noch keine richtigen Schwierigkeiten bezüglich der Motivation gab, waren die Sprüche auch noch nicht nötig. Vielleicht schreibe ich sie auch erst auf, wenn ich in einem Loch hänge. Hoffentlich muntern sie mich auf und bringen mich dann zum Weiterschreiben...
Oh, außerdem ist die letzte Seite leer. Bei 31 Tagen und 32 zu füllenden Seiten ist das auch nicht erstaunlich. Ich habe mich dazu entschlossen, die Seite mit Tipps und Ideen für das nächste Scrapbook zum NaNoWriMo zu füllen. Ich bin zwar noch nicht ganz sicher, ob ich dann wieder ein Scrapbook verwende -ich weiß ja nicht mal, ob es mir nun hilft-, aber schaden kann es nicht. Meine amateurhafte Bastelei hat auch Spaß gemacht... Und mich vermutlich auf Kreativität eingestimmt.