Sonntag, 15. Mai 2016

Mangarezension: "Ein wenig wie Romeo und Julia" von Lalako Kojima

Titel: Ein wenig wie Romeo und Julia

Originaltitel: Anakoto Juliet

Mangaka: Lalako Kojima

Übersetzer: Hana Rude

Anzahl der Bände: 1

Verlag: Tokyopop

Erscheinungsjahr: 17.03.2016

Seitenzahl: 196

Genre: Boys Love

Altersempfehlung: ab 15 Jahren

Leseprobe: Konnte ich leider nicht auftreiben. :( 

Mit einem Klick aufs Bild zur Verlagsseite!


Klappentext:

Ryosuke und Mitsuru sind schon lange ein Liebespaar. Doch ihre Familien sind verfeindet und verbieten solch eine Beziehung, vor allem unter Männern! Einfach aufzugeben ist aber nicht Ryosukes Stärke und er beschließt, mit Mitsuru durchzubrennen. Leider »versaut« ihnen ein ungebetener Gast den Plan ... 


Meinung: 

Das Cover ist ja mal super romantisch! Ich mag diese gedämpften Farben und die Blumen. Dazu diese Szene ... Da schlägt das Fangirlherz höher. ;)

Der Titel ist der der ersten Story. Er passt auf jeden Fall, auch wenn ich ihn nicht für diesen Sammelband gewählt hätte. "Ein wenig wie Romeo & Julia" ist zwar der Titel der ersten Geschichte, jedoch ist diese die kürzeste des Bandes. Der Klappentext macht auch nicht deutlich, dass es um mehrere Geschichten gehen soll. Ich hatte mich auf ein Romeo & Julia-Drama eingestellt.

Der Zeichenstil ist ziemlich niedlich. Er entspricht nicht ganz dem Cover, ist in schwarz-weiß selbstverständlich härter. Dafür gibt es einige errötende, peinlich berührte Jungs mit Blümchen oder Herzchen. Niedlich, aber nicht 100%ig mein Geschmack, ohne dass ich den Grund genau festmachen könnte.

"Ein wenig wie Romeo & Julia" ist nicht unbedingt was Neues, aber wen wundert das? Die Geschichte ist niedlich und leicht dramatisch. Genau das, was man erwartet. Ryosuke & Mitsuru sind ein süßes Paar. Mitsuru mehr der liebevoll-fröhlich-feminine Typ und Ryosuke der große Beschützer.
Dann gibt es zwei Geschichten, die sich mit Hina und Rokuta befassen. Bei diesem Paar kommen mir die Männlichkeitsanteile ausgeglichener vor, was mich freut. Auch diese Geschichte ist gewiss nichts Neues, aber unterhaltsam. Hina & Rokuta besuchen die normale High School, obwohl Hina ein Idol ist. Konfliktpotential, meine Lieben! ;-)
"Der Abschied von den Liebesbriefen" ist in zwei Kapitel geteilt. Dies ist die traurigste Geschichte des Bandes. Takayama schreibt für andere Liebesbriefe - u. a. auch den eines toten Mädchens. Ein ganz besondere Geschichte, die ich gerne weiterverfolgt hätte.

Fazit:

4*
Die Titelstory hat mir leider am wenigsten gefallen, dafür die letzte umso mehr! Zwar wurden meine ursprünglichen Erwartungen an den Band nicht erfüllt, jedoch hatte ich eine schöne Zeit mit ihm, sobald ich mich angepasst hatte. Wer niedliche, leicht erotische Boys Love sucht, ist bestens bedient!


Hat sich noch jemand etwas anderes unter diesem Manga vorgestellt? Wie hat er dir gefallen? Oder konnte ich dich wenigstens neugierig machen?

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