Montag, 15. Mai 2017

Mangarezension: "The right way to write love" von Ogeretsu Tanaka

Titel: The right way to write love

Originaltitel: Renai rubi no tadashii furikata

Mangaka: Ogeretsu Tanaka

Übersetzung: Monika Hammond

Anzahl der Bände: 1

Verlag: Egmont Manga

Erscheinungsjahr: 2017

Seitenzahl: 228

Genre: Boys Love

Altersempfehlung: ab 18 Jahren

Leseprobe: Ich habe leider keine gefunden.

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Klappentext: 

In der Oberstufenzeit war ich der düstere Nerd mit Brille und ein Aussenseiter. Damals hatte ich niemals Ruhe vor dem berüchtigten Tunichtgut Natsuo, der mich schikanierte und herumkommandierte. Jahre später treffe ich ihn nun wieder und er gesteht mir seine Liebe. Das ist meine Chance! Ich werde mich auf eine Beziehung einlassen, bis er mir total verfällt, und ihn dann eiskalt abservieren!Liebe, die mit Wunden übersät ist, wird mit Tränen gewaschen…

Meinung: 

Auch der zweite "Teil" (Die einzelnen Bände der Reihe knüpfen nur lose aneinander an und können einzeln gelesen werden.) hat ein ausdrucksstarkes Cover bekommen. Ich finde das von "Love whispers in the rusted night" noch einen Tick besser. Aber man kann nicht sagen, dass Ogeretsu Tanaka keine stimmungsvollen Bilder zeichnen könnte.

Den Titel finde ich super. Er ist sowohl romantisch als auch poetisch. Leider impliziert er auch eine Geschichte, die auf Liebe basiert. Nicht Sex. Die Geschichte, deren Titel der Band trägt, passt auf jeden Fall dazu. Doch die zweite Story in dem Band dreht sich mehr um Sex als um Liebe.

Der Zeichenstil ist eher realistisch als romantisch-verklärt gehalten. Das ist angenehm zu lesen. Dafür sind die Sexszenen sehr explizit - und auch zeichnerisch ein wenig übertrieben dargestellt.

Die erste Geschichte ist eher niedlich, fast unschuldig. Die Storyline kommt einem beim Lesen nicht unbekannt vor. Trotzdem wirkt die Geschichte gut ausgearbeitet. Die gefühlvolle Erzählweise tut ihr Übriges dazu.
Die zweite Geschichte hingegen basiert mehr auf Sex. Das macht sie nicht schlechter, doch finde ich, dass Begierde häufig den Blick für die Liebe trübt. Natürlich kann sich aus sexueller Anziehung Liebe entwickeln. Mich stört nur, dass dieses Schema so oft verwendet wird. Denn ganz ehrlich: Wie oft passiert das in der Realität? Dass aus einer Sexbeziehung langfristige, starke Liebe wird? Der Stoff, aus dem Träume sind? Ansonsten ist die Geschichte aber gut gemacht. Die Problematik ist was Besonderes.

Die Figuren sind nicht übel. Natürlich sind sie teilweise oberflächlich und stereotypisch. Aber in Anbetracht der Kürze der Geschichten passt das schon. Die Charaktere sind dennoch gut ausgearbeitet und fesseln den Leser.

Fazit: 

3,5*
Der Manga ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack ein wenig übersexualisiert. Er wird dadurch für die meisten LiebhaberInnen des Genres aber genau die richtige Wahl sein.

Kennst du diesen Band? Oder andere emfpehlenswerte Manga des Boys-Love-Genre?

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