Mittwoch, 7. Juni 2017

Buchrezension: "Isle of Gods - Die Kinder von Atlantis" von Alia Cruz

Autor: Alia Cruz
Titel: Isle of Gods - Die Kinder von Atlantis
Verlag: Im.press/Carlsen
Format: eBook
Seitenzahl: ca. 263

Erscheinungstermin: 2017
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 

Genre: Action, Fantasy, Romantik

Schlagwörter: Götter, Atlantis, Magie
Leseprobe: *klick*

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Klappentext:

**Nur die Stärksten des Landes dürfen um deine Hand anhalten…**Um sich selbst vor dem Aussterben zu bewahren, entsandten die griechischen Götter einst fünf direkte Nachkommen auf die versunkene Insel Atlantis. Dort sollten sie bis zu ihrem Erwachsenenalter ein behütetes Leben führen, um sich nach dem Eintreten ihrer göttlichen Fähigkeiten mit den Stärksten der Insel zu paaren und Kinder zu gebären. So lautet die Legende, die Isabel ein Leben lang begleitet hat. Sie ist eine der fünf Auserwählten, nun fast volljährig und immer noch ohne göttliche Eigenschaften. Sie lebt in Luxus und Überfluss, während die anderen Jugendlichen der Insel in Arenakämpfen ums Überleben und um die Hand eines der Götterkinder ringen. Darunter auch der momentane Champion Quinn, der nichts von der Legende hält…

Erster Satz:

Zeus, der Göttervater, sah sich um.

Meinung:

Ist das Cover nicht wundervoll? Ausnahmsweise habe ich nichts daran auszusetzen, obwohl eine Frau zu sehen ist. Gute Arbeit!

Der Titel ist nicht schlecht und passt zur Geschichte. Ich frage mich nur, warum er teilweise auf Englisch ist. Es handelt sich bei dem Roman nicht mal um eine Übersetzung.

Die Handlung hat mich vom Hocker gerissen - wenn ich denn auf einem lesen würde. Normalerweise bevorzuge ich den Sessel daneben. Aber zurück zum Thema: Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, aber dass der Roman so eindrucksvoll sein würde, habe ich dann doch nicht erwartet. Er ist sehr spannend und nachvollziehbar erzählt. Die Götterkinder, welche abgeschieden und wohlbehütet aufwachsen, bilden einen tollen Kontrast zu den anderen Kindern in den Lagern. Die ersten Begegnungen zwischen Quinn und Isabel wurden dadurch wirklich interessant. Die Verwicklungen und heimlichen Pläne der Götter geben dem Ganzen die nötige Würze. Es war schön zu sehen, wie die Figuren aneinander wuchsen und auch erwachsen wurden. Das offene Ende könnte irgendwann mal eine Folgegeschichte nach sich ziehen, aber so weit ich weiß, wurde in der Hinsicht bisher nichts angekündigt.

Alia Cruz schildert die Handlung aus der personalen Perspektive. Hauptsächlich werden Isabel und Quinns Sichtweisen genutzt, aber es folgen auch immer mal wieder Szenen mit den göttlichen Eltern im Fokus. Der Text ist mitreißend und leicht geschrieben. Auf die Gefühle, welche bei Liebesgeschichten besonders wichtig sind, wurde gut eingegangen.

Fazit:

5*
Göttergeschichten finde ich grundsätzlich ziemlich spannend. Dass dieser Roman jedoch so gut sein würde, damit habe ich nicht gerechnet. Eine wirklich tolle, mitreißende Geschichte, welche ich gerne weiterempfehle!

Kennst du den Roman? Was hältst du von göttlichen Figuren? Und wie gefällt dir meine Rezension? 

Kommentare:

  1. Freut mich, dass du den Roman gut fandest. (: Ich find, das Cover sieht schrecklich aus, aber ich bin sehr wahrscheinlich auch nicht die Zielgruppe.
    Was ganz spannend klingt, ist dieses Brautwerbungsmotiv, das, wenn kritisch behandelt, viel Raum lässt, um eine interessante, wenig klischeehafte Geschichte zu erzählen.

    Und ja, ich geb dir absolut Recht: Göttergeschichten sind erstmal spannend, weil sie die "Lautstärke"regler aufdrehen. Da ist dann alles gleich BEDEUTSAMER.

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    1. Hey,

      normalerweise mag ich solche Cover auch nicht. Aber bei einer Geschichte über Götter passen leuchtende Farben und auch Gesichter. Schließlich haben sich die Menschen ihre Götter häufig bildlich vorgestellt. ;) Zum Glück ist das Cover nicht wichtig für die Geschichte. Ich sage dazu nur immer was, um Verlag/AutorIn ein wenig Rückmeldung zu geben.
      Mh, was die Klischees angeht, könnte es schwierig werden. Ich fürchte, die Geschichte ist nicht frei davon. ^-^"

      Stimmt, das könnte der Grund sein, warum ich sie so sehr mag. :D Aber die magischen Fähigkeiten von Göttern oder deren allgemein ziemlich intrigenreiches, spannendes Leben könnten auch ausschlaggebend sein.

      Vielen Dank für deinen Besuch hier und den Kommentar! <3
      Lisa

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